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Personalagentur fördert Chancengleichheit

Der rasche wirtschaftliche, technologische und strukturelle Wandel unserer Gesellschaft erfordert intelligentes und flexibles Handeln. Im immer deutlicher werdenden Wettbewerb der Regionen geht es auch darum, Wege für eine künftige Arbeitswelt zu
finden, die von Frauen und Männern gemeinsam, gleichwertig, gleichverantwortlich und gleichberechtigt getragen werden. Beschlüsse und Verträge der Europäischen Staaten sowie von Bundes- und Landesregierungen haben eine neue Strategie zur Umsetzung der Chancengleichheit von Frauen und Männern rechtsverbindlich eingeführt

das Prinzip des Gender Mainstreaming.

Die konsequente Anwendung der Methode des Gender Mainstreaming verspricht durch Aufhebung von "Geschlechtermonokulturen"und einer gleichmäßigen Präsenz von Frauen und Männern im Arbeitsprozess,dass

  • starre Strukturen überwunden werden,
  • das Innovationspotential beider Geschlechter zusätzlich aktiviert werden,
  • motivierte Mitarbeiter produktiver werden,
  • der Wirtschaft eine größere Gruppe von qualifiziertem Personal zur Verfügung steht und
  • die Qualität von Leistung durch geschlechterspezifische Pass- und Zielgenauigkeit

erhöht wird.

Wie können die Unternehmen des Landes Mecklenburg-Vorpommern und speziell die in der Region Westmecklenburg von solchen Prophezeiungen profitieren? Sind das alles nur sozialpolitische Visionen oder sind bereits in absehbarer Zeit auch Wettbewerbsvorteile zu erzielen?

Im Rahmen des Aktionsprogramms der Landesregierung "Implementierung von Gender Mainstreaming" wird die AGENTUR DER WIRTSCHAFT in Partnerschaft mit dem Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. an Unternehmen in Westmecklenburg herantreten und über die Idee des Gender Mainstreaming informieren. Ziel ist es, in Gesprächen auszuloten, welche Ausgangssituationen und welche betrieblichen Möglichkeiten sich in der regionalen Wirtschaft für das Prinzip des Gender Mainstreaming bieten. Darüber hinaus ist beabsichtigt im Zusammenwirken mit den Geschäftsführern der Unternehmen betriebliche Impulsseminare und spezielle Workshops anzubieten.

Mit dem Projekt PRO Gender steht den Unternehmen ein interessantes Zusatzangebot zur Gestaltung von Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit zur Verfügung. Ausgangspositionen für eine gezielte Personalentwicklung für zusätzliche Motivationen und Innovation und damit für
mehr Wettbewerbsfähigkeit können geschaffen werden. Das Projekt PRO GENDER will nicht nur neue Chancen für die Unternehmen der Region aufzeigen, sondern im Umsetzungsprozess auch neue Impulse für die Wirtschafts- und Unternehmenspolitik in M-V auslösen.

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